Die Bilder der Brüder Burda

Die Bilder der Brüder Burda

Bildervortrag von Kunsthistorikerin Claudia Baumbusch, abgesagt

Was die Eltern Aenne und Franz Burda sammelten, förderte die Begeisterung der drei Brüder Franz, Frieder und Hubert für die Kunst. Eine Leidenschaft fürs Leben entstand. Gesichter leuchten in starkem Pink, Körper räkeln sich in grellem Gelb, schwarze Ränder fassen die Flächen holzschnittartig ein: Es ist der deutsche Expressionismus, dem die Farben ihre Emanzipation von den Dingen und der Wirklichkeit verdanken, der sie in den Dienst des unmittelbaren subjektiven Ausdrucks von Emotionen, von Seelenwelten und Welterfahrung stellt. Von Max Beckmann über Ernst Ludwig Kirchner bis zu Gabriele Münter: Es ist genau auch der deutsche Expressionismus, dem die drei Brüder Franz, Frieder und Hubert ihre erste Begegnung mit Kunst verdanken. Die Ausstellung im Museum Frieder Burda spürt den Wurzeln der Sammlungstätigkeit der drei Brüder nach und zeigt zugleich die individuellen Entwicklungslinien ihrer persönlichen Begeisterung für Kunst auf. Damit schlüsselt sie auch auf, was ein Leben mit und für die Kunst bedeuten kann.

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