Die Rückkehr des Wolfes nach Baden-Württemberg - Ergebnisse aus Monitoring und Forschung

Die Rückkehr des Wolfes nach Baden-Württemberg - Ergebnisse aus Monitoring und Forschung

Vortrag von Dr. Micha Herdtfelder anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Wildparks.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung per E-Mail an verlag@pz-news.de oder (07231) 933125.

Seit kurzem gilt ein Wolf im Nordschwarzwald als sesshaft, Rudel sind bisher noch keine nachgewiesen wurde. Aber auch ein einzelner Wolf kann sein Unwesen treiben - wie vor wenigen Wochen in Bad Wildbad: dort überlebten mehr als 40 Schafe eine Wolfsattacke nicht. Die Rückkehr des Wolfes führt zu sehr unterschiedlichen Reaktionen bei den Menschen im Land. Von Freude und Faszination bis hin zu Angst und Ablehnung - kaum ein anderes Tier erhitzt die Gemüter so sehr wie der Wolf. Der Arbeitsbereich Wildtierökologie an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg hat seit Jahren einen Schwerpunkt in der Beobachtung und Erforschung dieser Tiere sowie der Konfliktfelder, die sich rund um Große Beutegreifer auftun. In dieser Betrachtung stehen die Bedürfnisse von Personen aus Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz gleichberechtigt gegenüber. Einen Einblick in die Erforschung von Wölfen aber auch Menschen gibt Micha Herdtfelder an diesem Abend in seinem einstündigen Vortrag.
Dr. Micha Herdtfelder hat Geoökologie mit Vertiefung Wildbiologie und Jagdkunde studiert. Eine Zusatzausbildung in der Konfliktmediation schloss er 2013 ab. Seit 2004 arbeitet er an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und ist dort mit dem Monitoring von Luchs und Wolf im Land betraut. Sein Interesse gilt neben der Erforschung der Tiere insbesondere den verschiedenen Sichtweisen auf die großen Beutegreifer Luchs und Wolf sowie den Möglichkeiten zur Konfliktlösung.

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