Der Meister von Meßkirch

Der Meister von Meßkirch

Bildervortrag von Kunsthistorikerin Claudia Baumbusch, Reservierung unter (07231) 933125.

Unbekannt sein Name, rätselhaft seine Herkunft. Seit mehr als einem Jahrhundert zieht das Geheimnis um die Identität des Meisters von Meßkirch die Menschen in seinen Bann. Der Künstler »Der Meister von Meßkirch« ist nach seinem Hauptwerk, dem Altarzyklus der Pfarr- und Stiftskirche St. Martin in Meßkirch, benannt. Alle Versuche, den anonymen Maler eindeutig mit einer regionalen Künstlerpersönlichkeit zu identifizieren, sind bisher fehlgeschlagen. Wohin ihn seine Lehr- und Wanderjahre geführt haben, bleibt ungewiss. Zwischen 1520 und 1540 war der Künstler in der Umgebung von Sigmaringen als Wand- und Tafelmaler tätig. Spätestens seit den 1530er-Jahren verfügte er über eine gut organisierte Werkstatt mit etlichen Mitarbeitern. Seine erhaltenen Werke fesseln. Prachtvolle Farben, die über die Jahrhunderte nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, Gewänder, deren Stofflichkeit greifbar erscheint und Heilige mit unverwechselbaren Charakterköpfen lassen ahnen, warum der schwäbische Maler zu den bedeutendsten Künstlern der Generation nach Dürer, Cranach und Grünewald zählt. Anlass des Vortrags ist eine Ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie.

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